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    Wie Quad9 und LWLcom die Ausfallsicherheit für die deutsche Internet-Community verbessern

    Quad9 und LWLcom freuen sich, ihre strategische Partnerschaft bekannt zu geben, mit der die Ausfallsicherheit, Leistung und Sicherheit des Internets für Nutzer in ganz Deutschland gestärkt werden sollen. LWLcom ist ein in Deutschland ansässiger Telekommunikationsanbieter, der sich auf leistungsstarken IP-Transit, Datenkonnektivität und fortschrittliche Netzwerkdienste in wichtigen Ballungsräumen spezialisiert hat. Die Zusammenarbeit begann Ende 2024 mit ersten Gesprächen und wurde im Laufe des Jahres 2025 vollständig umgesetzt. Sie spiegelt das gemeinsame Engagement wider, die kritische Internetinfrastruktur zu unterstützen und die Bedürfnisse der Endnutzer in den Vordergrund zu stellen. Da Quad9 Millionen von Nutzern in Deutschland bedient, wurde die Beseitigung von Infrastrukturengpässen, insbesondere die seit langem bestehende Abhängigkeit von Frankfurt als einzigem Routing-Knotenpunkt, zu einer dringenden Priorität.

    Um diesem Problem zu begegnen, strebte Quad9 eine Stärkung seines Netzwerks durch erweiterte Konnektivität und geografische Reichweite an. LWLcom erwies sich als idealer Partner für dieses Vorhaben, der sowohl die Infrastruktur als auch das Engagement bot, die zur Unterstützung dieser Bemühungen erforderlich waren.

    „Die IP-Transit- und Peering-Konnektivität von LWLcom in diesen deutschen Metropolen gehört zu den besten des Landes. Nur sehr wenige Netzwerke in Deutschland verfügen über eine derart umfassende ASN-Anbindung in so vielen wichtigen Metropolen“, sagte Babak Farrokhi, Director of Operations bei Quad9.

    Noch wichtiger ist, dass LWLcom die Ziele von Quad9 teilt und sich bereits vor über einem Jahr mit Begeisterung und dem klaren Verständnis dafür engagierte, dass Dienste wie Quad9 eine unverzichtbare Infrastruktur für die gesamte .DE-Community darstellen.

    Dank der hervorragenden Unterstützung und Partnerschaft durch LWLcom hat Quad9 seine Präsenz über Frankfurt hinaus ausgebaut und neue Routing-Standorte in Berlin, Hamburg, Düsseldorf und München eingerichtet. Diese Erweiterung stellt sicher, dass deutsche Nutzer über geografisch näher gelegene Knotenpunkte eine Verbindung zu den Quad9-Diensten herstellen können, was die Latenz und die Gesamtleistung erheblich verbessert. Gleichzeitig sorgt die zusätzliche Anycast-Verteilung auf deutlich mehr Städte für wichtige Redundanz und Ausfallsicherheit im Netzwerk von Quad9 in Deutschland und der gesamten Region.

    Für LWLcom passte die Partnerschaft gut zu der Art und Weise, wie das Unternehmen sein Netzwerk bereits betreibt: regionale Reichweite, Datenverkehr auf kurzen Wegen. LWLcom hat mehr getan, als nur die Hardware von Quad9 zu hosten. Das Unternehmen hat gemeinsam mit Quad9 auch die Routing-Änderungen umgesetzt, durch die sich die Erweiterung tatsächlich auszahlt.

    „Quad9 kam mit einem klaren Problem auf uns zu: Ein Dienst, auf den sich die gesamte .DE-Community verlässt, hing immer noch von einem einzigen Standort in Frankfurt ab. Wir haben uns gerne frühzeitig dieser Herausforderung gestellt, denn Ausfallsicherheit sollte man aufbauen, bevor man sie braucht. Ein Resolver wie dieser sollte nah bei den Nutzern angesiedelt sein. Für uns ist der Punkt ganz einfach: Unsere Nutzer merken den Unterschied. Unsere eigenen Zugangskunden sowie die Netzwerke, die für den Transit auf uns angewiesen sind, erreichen Quad9 nun über einen kurzen lokalen Pfad, anstatt einen Umweg über Frankfurt nehmen zu müssen. Außerdem haben wir gemeinsam mit Quad9 unsere BGP-Communities erweitert, sodass jeder LWLcom-Kunde mehr Mitspracherecht darüber erhält, wie sein Datenverkehr geroutet wird. Das ist die Art von Infrastruktur, die einfach still und leise ihre Arbeit verrichten sollte, und in weiten Teilen unserer Region tut sie das nun auch“, sagte Frank Holmes, CEO von LWLcom.

    Heute profitiert ein großer Teil der Quad9-Nutzer in Deutschland direkt von diesen Verbesserungen, indem sie ihren Datenverkehr auf diese Standorte mit höherer Kapazität und geringerer Latenz umleiten. Dazu zählen nicht nur einzelne Nutzer, sondern auch Universitäten, staatliche Einrichtungen, gemeinnützige Organisationen sowie kleine und mittlere Unternehmen, die auf sichere und zuverlässige DNS-Dienste angewiesen sind. Die Partnerschaft unterstreicht, wie die Zusammenarbeit zwischen gemeinnützigen Organisationen und gut vernetzten Netzwerkanbietern zu spürbaren Verbesserungen der Internetinfrastruktur führen und letztlich das Nutzererlebnis und die Sicherheit der Endnutzer stärken kann.